Königlich Preußische FeldpostKoenigliche Feldpost

Kommandeur: Holger Stockmar

 

Im Jahr 2017 wurde die Königlich Preußische Feldpost neu gegründet. Ein Teil der Mitglieder war bereits beim Schützenfest 2011 im damaligen Sanitätscorps aktiv.

Königlich Preußische Feldpost

Derzeit besteht die Gruppe aus sieben Mitgliedern (von links nach rechts): Nils Waldkötter, Thomas Hagen, Stefan Henkel, Holger Stockmar (Kommandeur), Dr. Christian Hogh (stellv. Kommandeur), Stefan Hesse und Andreas Niederstraßer.

„Bewaffnet“ mit Kutsche, Posthorn und einem eigenen Briefkasten im Festzelt tritt die Feldpost ihren Dienst an. Durch die Feldpost wird die postalische Versorgung der kämpfenden Truppen mit Post aus der Heimat sichergestellt. Rückpost der Schützen an die Liebste / den Liebsten Zuhause wird nach Absprache und gegen ein geringes Entgelt gerne befördert.

Auch jenseits des festgelegten Schützenkalenders trifft sich die Feldpost regelmäßig zu verschiedenen Aktivitäten.

Die Geschichte der Feldpost in Deutschland beginnt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Preußen, dessen Armeen zu jener Zeit in vielfältige militärische Auseinandersetzungen verwickelt waren. Ausgehend von einem als notwendig erkannten Bedarf einer organisierten Nachrichtenübermittlung wurde zu Beginn des Bayerischen Erbfolgekrieges 1778 eine ausführliche Instruktion zur Feldpost erlassen. In den Folgejahren entstanden auch in anderen deutschen Teilstaaten wie Bayern, Württemberg oder Baden eigene Feldpostsysteme (Quelle: Wikipedia). Bis heute bleibt der Nutzen der Feldpost, trotz aller elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten, weiterhin unbestritten.  Weltweit werden pro Jahr mehrere Millionen Sendungen für die Streitkräfte befördert.