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Schützen: Ganz Traar ist ein großes Königreich

Leser-Kommentare: 1   
 

Von Wolfhard Petzold

 Vier Tage feiern die Schützen ihr Fest und das Königshaus – mit Paraden, Bankett und großen Umzügen.

Krefeld. Wer nur alle vier Jahre sein Schützenfest feiert, wie der Bürgerschützenverein Traar, hat Nachholbedarf. Vier Tage lang toben sich die Schützen auf dem Festplatz und bei den Umzügen in den Straßen mit den festlich geschmückten Häusern aus und machen den Ort zu ihrem Königreich.

Der mit 453 Aktiven und rund 30 Gruppen größte Krefelder Schützenverein zeigt Flagge, schon am Samstagabend beim Einmarsch ins Festzelt. Keine Maus passt hier mehr rein, als Präsident Walter Potthast die 1800 Teilnehmer am Festbankett um Ruhe bittet.

Dirk Jochmann

Frisch gekrönt: Die Traarer Schützen bejubeln König Ulrich I. (weiß, vorn) und Königin Petra I. (Gerrersheim).

Zehn Minuten braucht er, um die vielen Ehrengäste zu begrüßen, darunter auch die Nachbarvereine mit ihren Königshäusern aus Verberg, Bochum und Fischeln. „Die schützenfreie Zeit ist endlich vorbei“, verkündet er.

Das Königspaar und ihre Minister erhalten stehende Ovationen

Stehender Applaus wird dann dem Traarer Königshaus bei der Vorstellung zuteil. König Ulrich I. (Gerresheim) und Königin Petra I. genießen auf der Bühne im Kreis ihrer Minister mit Damen sichtlich den begeisterten Empfang. Vertreter der Kompanien und der Gastvereine erweisen ihnen mit Blumengrüßen die Ehre.

Zuvor hatte Gregor Kathstede die Begrüßungsansprache gehalten. Der Oberbürgermeister ließ das Königshaus hochleben und wünschte Jungschützenkönig Felix I. (Rinsch) alsbald eine Königin an seiner Seite.

Anschließend vollzog Schirmherr Walter Sosul, Direktor des Mercure Hotels am Elfrather Weg, den Höhepunkt des Abends – die Krönung von Petra I. Der Wolkenbruch, der zu dieser Zeit über dem Zeltplatz niedergeht, kann der guten Stimmung nichts anhaben.

Dazu trugen auch Kapellen wie das Tambourkorps Rheinklang aus dem benachbarten Mündelheim bei. Eine Attraktion war die befreundete Trachtenmusikkapelle Unternberg aus Österreich. Der Große Zapfenstreich bildete zu vorgerückter Stunde im Schein von 100 Fackeln den krönenden und stimmungsvollen Abschluss des Festbanketts.

Ulrich I. (Gerresheim) wurde bereits im September letzten Jahres beim Königvogelschießen im Wettbewerb mit einem guten Dutzend Schützen als Schützenkönig ermittelt. Er bleibt vier Jahre im Amt. Ehefrau und Königin Petra I. wurde am Samstag inthronisiert.

Bereits am Freitag hatten die „Schweren Kanoniere“ per Kanone das Schützenfest „eingeschossen“. Am Samstagabend fand der Generalappell auf der Lindenallee statt, gefolgt von der Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder am Ehrenmal.

Tausende säumen die großen und kleinen Umzüge durch den Ort

Sonntag und Montag standen ganz im Zeichen von Königsparade sowie von kleinen und großen Festumzügen quer durch den Ort, bei denen tausende von Menschen die Straßen säumten und den Schützen zujubelten.

Die 450 Traarer Schützen mit Königshaus und insgesamt rund 300 Musikern boten ein farbenprächtiges Spektakel. Im Rahmenprogramm gab es Platzkonzerte sowie an den Abenden den ausverkauften Krönungsball und den Schützenball.

„Ein fantastisches Fest mit einer super Stimmung und Lob von allen Seiten für die reibungslose Organisation – ohne jegliche Vorfälle“, so die Bilanz von Walter Potthast am Montagnachmittag.

 

Leserkommentar

von Andreas Calaminus | 15.06.11 - 19:06 Uhr

Kleiner Fehler im Programm

Dieser Fehler ist mir leider auch in der Printversion der Zeitung aufgefallen. Bei den Barrikadenkämpfen fordern die Jungschützen NICHT das Königshaus herraus. Eigentlich kämpfen die Jungschützen im Namen des Königs als königstreue Truppe gegen die Rebellen (Freie Bauern) um so das Königreich vor dem Aufstand der Bauern zu bewahren.

 

 

Traar

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