Sanittkorps_HeaderKommandeur: Wolfgang Jungrichter

 

Das Sanitätskorps nimmt bei dem diesjährigen Schützenfest  in neuer Konstellation teil. Hervorgegangen ist die Truppe aus den Infanterie-Offizieren, die seinerzeit 1978 gegründet wurden. Angeführt wird die Gruppe wie zuletzt bei den Infanterie-Offizieren von Wolfgang „Wolle“ Jungrichter als Stabsarzt. Ihm zur Seite stehen: Günter Baumans, Ralph Sondenheimer, Willi Schrörs jun. und - seit neuestem - Hei-Jo Bovenschen, der damit zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist.

 

 sanitaetskorps 2015

Das Sanitätskorps im Schützenfestjahr 2015

In der Kürze der verfügbaren Zeit konnte sich das Sanitätskorps leider noch keinen vollständigen Überblick über den Gesundheitszustand der Truppen verschaffen. Das wird noch in den verbleibenden Tagen bis zum Schützenfest in vollem Umfang nachgeholt. Das Sanitätskorps geht davon aus, dass keine nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen sein werden. Hieb-, Stich- und Schluckreflexe der Truppen werden in jedem Fall ausreichend sein, um den Freien Bauern die Stirn zu bieten. Der Zustand eben jener Freien Bauern wird jedoch nach ersten vorsichtigen Einschätzungen als extrem desolat, bemitleidenswert und desorientiert eingestuft. Das Sanitätskorps macht sich ernsthaft Sorgen, ob die Freien Bauern überhaupt den Weg zum Festplatz finden werden. Überlegt wird, sie durch Pflegepersonal mit Rollstühlen zu unterstützen, damit die Freien Bauern doch noch, wenn auch betreut, an den Feierlichkeiten teilnehmen können. Es stehen auch für den einen oder anderen Freien Bauern Schnabeltassen bereit, damit sie ihre ohnehin schon in schlechtem Zustand befindliche Kleidung nicht noch mehr beschmutzen.

Organisatorisch ist das Sanitätskorps gut aufgestellt. Deshalb sieht es den Feierlichkeiten gelassen entgegen. Arzt und Apotheker haben den Vorrat an hochprozentigen Arzneien aufgestockt und können diesen bei Bedarf während der Schützenfesttage mit Hilfe ihrer Sanitäter an die Schützen verabreichen lassen. Bei der Behandlung werden übrigens keine Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten gemacht. Das Wohlergehen des Königshauses genießt naturgemäß
allerhöchste Priorität.